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Fritz Studer Award 2017 – Innovative Grinding Technologies

Der Fritz Studer Award richtet sich an Absolventen europäischer Universitäten sowie Hochschulen technischer Fachrichtungen. Gesucht waren kreative Ideen und Lösungen im Bereich der Maschinenindustrie.

« Die Ziele des Forschungspreises sind zum einen Arbeiten, welche die Innovationskraft der Maschinenindustrie mit umsetzbaren Lösungen stärken und zum anderen wollen wir damit auch des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. »
formuliert Dr.- Ing. Frank Fiebelkorn, Leiter Produktentwicklung, Forschung und Technologie der Fritz Studer AG.

Konkret sollten sich die Themen diesen Schwerpunkten widmen:

  • Innovative Maschinenkonzepte oder Komponenten für Werkzeugmaschinen der Präzisionsbearbeitung
  •  Alternative Werkstoffe im Maschinenbau
  • Simulationsmodelle zum dynamischen und thermischen Verhalten von Werkzeugmaschinen
  • Steuerungs- und Sensorkonzepte für Werkzeugmaschinen
  • Neue oder weiterentwickelte Fertigungstechniken, speziell in der Hartfeinbearbeitung, wie Schleifen, Hartdrehen etc.

Mehrere Studien-, Masterarbeiten und Dissertationen sind bei STUDER eingegangen. Die Arbeiten hat eine fachkundige Jury ausgewertet. Diese setzte sich zusammen aus den Herren Prof. Dr.- Konrad Wegener, Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigung an der ETH Zürich, Dr.- Ing. Hans-Werner Hoffmeister, Leiter Fertigungstechnik am Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig und Dr.- Ing. Frank Fiebelkorn, Leiter Produktentwicklung, Forschung und Technologie der Fritz Studer AG. Doch wie sind die Arbeiten bewertet worden? «Kriterien waren beispielsweise die Umsetzbarkeit der Erkenntnisse in der Maschinenindustrie, Neuheit und Qualität der Idee der Forschungsarbeit, wissenschaftlicher Gehalt, Form sowie die Richtigkeit der Aussagen und Ergebnisse», klärt Prof. Dr.- Ing. Konrad Wegener auf.

«Viele der eingegangenen Arbeiten waren von sehr hoher Qualität, die Ideen sehr gut und von hoher Innovationskraft», bestätigt, Dr.- Ing. Hans-Werner Hoffmeister. Entsprechend schwierig war die Entscheidung.

Als Sieger ging Dr.- Ing. André Wagner vom Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT Bremen hervor. Mit dem Thema «Feinschleifen von Verzahnungen mit elasti-schen Schleifscheiben» hat er die Jury überzeugt.

Seine Arbeit befasst sich mit dem Schleifen von Verzahnungen mit elastischen Schleifscheiben. Dieses Verfahren erhöht die Oberflächengüte beim Schlichten, hat ein sehr geringes Risiko der thermischen Schädigung und benötigt zudem keinen nachgeschaltenen Finish-Prozess mehr.

«Mit dieser Entscheidung habe ich nicht gerechnet. Ich freue mich riesig, dass meine Arbeit in diesem Umfang geehrt wird», meint Dr.- Ing. André Wagner bei der Übergabe des Fritz Studer Awards und des Checks in der Höhe von CHF 10‘000.-.

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