Austausch im Mittelpunkt

Über 1500 internationale Besucher erlebten neue Technologien aus der Präzisionsbearbeitung und aktuelle Trends der produzierenden Industrie beim Grinding Symposium der UNITED GRINDING Group im Schweizerischen Thun. Kunden, Experten und Unternehmensvertreter nutzten dabei die Gelegenheit zum direkten Gespräch

Welche Vorteile bringen digitale Lösungen den Betreibern von Produktionsmaschinen? Wie müssen User Interfaces gestaltet sein, um eine ideale Maschinenbedienung zu ermöglichen? Und was kann die additive Fertigung im Maschinenbau leisten?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt des sogenannten FutureLAB auf dem Grinding Symposium. Technologiepräsentationen und Fachvorträge sowie die Vorstellung von Partnerunternehmen und Lieferanten bildeten daneben die weiteren Schwerpunkte der Konferenz, die die UNITED GRINDING Group gerade mit grossem Erfolg veranstaltet hat. Über 1500 Besucher aus aller Welt, darunter Kunden der Unternehmensgruppe und internationale Fachjournalisten, besuchten die dreitägige Veranstaltung im Schweizerischen Thun.

Bereits zum vierten Mal seit 2004 lud der Hersteller von Präzisionsmaschinen für das Schleifen, Erodieren, Lasern und die Kombinationsbearbeitung zum Grinding Symposium ein. Traditionell stehen dabei Technologien der Metallbearbeitung sowie allgemeine Themen der Fertigungsindustrie im Fokus. Erstmals war 2019 das FutureLAB Teil des Symposiums. „Wir stellen diese Zukunftstechnologien vor, um darüber mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen und noch mehr über ihre individuellen Erwartungen und Anforderungen zu erfahren“, erklärt Chief Technology Officer Christoph Plüss.

Aus Produktion und Forschung

Die 16 Fachvorträge des Symposiums von international renommierten Experten aus Wissenschaft und Praxis deckten eine grosse inhaltliche Bandbreite ab. Neben den Chancen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine oder den Potenzialen von Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen in der Fertigungsindustrie ging es auch um praktische Produktionsthemen, etwa die Praxiserfahrungen mit der innovativen Abrichttechnologie WireDress® der UNITED GRINDING Group.

In den 13 Technologiepräsentationen und der Vorstellung des Customer Care konnten Besucher die neuesten Maschinen und Lösungen der acht Unternehmensmarken erleben – von der Weltneuheit MÄGERLE MFP 30 für die Bearbeitung von Flugzeugtriebwerkschaufeln bis zur Europa-Premiere der STUDER S31 für die Bearbeitung besonders langer Werkstücke; von den vielfältigen Angeboten des Customer Care der Unternehmensgruppe bis zur Fertigung von ultraharten Werkzeugen per Laser auf einer EWAG LASER LINE ULTRA, die auf dem Symposium in Zusammenarbeit mit einem Kunden in einer Webshop-Lösung präsentiert wurde. Experten der UNITED GRINDING Group stellten die Maschinen und Applikationen den Besuchern abwechselnd in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch vor.

Dank an die Kunden

In einem grossen Rund, wie um einen Platz, waren die Technologiepräsentationen in den Hallen der Thun Expo aufgebaut. Im Zentrum dieses Kreises befand sich die grosse Kaffeebar, die von den Besuchern aus aller Welt zu regen Gesprächen genutzt wurde. Denn neben aller Information stand der Austausch zwischen der Unternehmensgruppe, ihren Kunden und den internationalen Experten im Mittelpunkt der Veranstaltung. Diesem Austausch dienten auch die Abendveranstaltungen, die im nahegelegenen Kursaal in Bern stattfanden. Bei Essen, Trinken und einem ausgesuchten Unterhaltungsprogramm kamen die Teilnehmer dort über Länder- und Sprachgrenzen miteinander ins Gespräch. „Das Grinding Symposium und die Abendveranstaltungen sind auch ein Dank an unsere Kunden – für ihr Vertrauen, ihre Treue und ihre Anregungen“, betonte CEO Stephan Nell.

Startseite
Global Group
de Change Language